TOLL TÜNDE: Wollkünstlerin

Geboren 1969 in Jászberény, in Ungarn

1983-87. Gymnasium, Veres Pálné, Budapest
1992-1996. Goetheanistische Studienstätte, Wien , Kunst und Pädagogik
1995-1999. Michaelinstitut of Spital Dynamics Ungarische Bothmer Bewegungskunst Ausbildung, Budapest
2004-2007. Helios Akademie für Bewegung und Kunst Therapheuthischer Kurs
2002-2004. Waldorfschule Kispest ; Lehrerin, Bothmer- u. Deutschlehrerin,
2002.- 2011 Helios Akademie für Bewegung ; Mitglied, Bewegungs und Kunsttherapheut
2004-2015. Künstlerische Experimente mit Wolle und Seide, Kunst-therapheutische Arbeit ;Ausstellungen in Ungarn, Österreich , in Italien und in Deutschland :

2015-2017 Kunst und Kunsthandwerker Tätigkeit in Österreich

Mitgliedschaft im Verein KunstRaum Feldkirchen (2017)

AUSTELLUNGEN
2017 Kreutz und Quer Plattform für Kunst und Kultur In Mittelkärnten, Feldkirchen

2014 Kunstmesse Innsbruck

2014 Wien 3. Kunst und Kulturmesse

2013 Teilnahme an der Nö Tage der offenen Ateliers Langenzersdorf, Austria
2013 Wienna , 2. Kunst und Kulturmesse - Kunstfabrik
2012 Eisenstadt, Sonnenland Schule
2011 Dortmund, Rudolf-Steiner Schule, Deutschland
2011 Hévíz, Platensee
2010 Ascoli Piceno, Italy
2010 Sopron, Pannon Hotel Gallery
2010 Harbour Therapeutic Workshop, Budapest
2009 Work–shop Gallery Pilisvörösvár, Hungary
2008 MOM Cultural Centrum, Budapest
2007 The Valley of Arts Kapolcs, Hungary
2007 Sunshine Festival Petőfi Centre , Budapest
2007 Day of Blossoms Öriszentpéter, Hungary
2007 KOGART and Millenary, Budapest
2007 Rose Cultural Centre Pestlőrinc, Budapest
2006 Fairies, angels, goblins and others Manor House Piliscsaba, Hungary
2006 Summary, Village Hall Jánoshida, Hungary
2006 Fairy–imps, goblin–elves : Exhibition for children Wekerle Children’s Centre,Hungary
2005 Manor House Piliscsaba, Hungary
2004 Dream stage Antenna Hungaria Gallery , Budapest

ARS POETICA
Die Formen isolieren, die Farben befreien uns.
Dazwischen liegt das Gebiet der Bewegung. In Bewegungen und Begegnungen miteinander verflechten sich die Farben zu atmenden Formen.
Je nach Befindlichkeit wünscht sich der eine Mensch Themen voller Bewegung, der andere mehr Ruhe, mal den Halt durch Formen, mal die Auflösung in ihnen.
In meinen Bildern erziele ich die Qualitäten, die Gleichgewicht schaffen können. Sie sollen inspirieren, man sollte in ihre Räume, die sie bieten, hineinkriechen können. Man sollte sich sogar in ihnen erwärmen können. Man kann auch in die Bilder Formen hineinsehen, die von der jeweiligen Stimmung oder vom Licht abhängig sind. Es darf keine scharfen Konturen geben, die der kindlichen Fantasie unvermeidliche Schranken setzen und deren Entwicklung hemmen.
Die Farben berühren Verschiedenes in der Seele des einzelnen Menschen. Das Wunderbare besteht darin, welche Bedeutung eine Farbe oder eine Farbkombination in jedem von uns gewinnt. Das Wesentliche ist, dass das Bild uns zur inneren Harmonie verhilft.
Der Grundsatz ist einfach: alles in unserer Umgebung mit schönen Formen und Farben wirkt heilend. Diese Fähigkeit wird in unserer Sprache innig formuliert: herzenserwärmend. Besonders bei Kindern ist es wichtig, ihre Umgebung, Spielzeuge, die Qualität ihres Zuhauses herzenserwärmend zu gestalten, denn je früher sich die Formenwelt in ihnen festigt, desto schwieriger werden sie später den Begriff des Andersseins bewältigen. Mit den Illustrationen zu den Kindergedichten wollte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits wollte ich bei den Kindern die Fähigkeit, in Bilder hineinsehen zu können, wieder erwecken, sie beruhigen und wärmen; andererseits strebte ich danach, die Gedichte lebendig zu machen. Kinder sollen die Erfahrung machen, dass eine Ausstellung auch von ihnen genossen werden kann.
Die Kunst, die auf Kinder wirkt, sei es Wort, Musik oder Bild, hilft auch bei der Herausbildung des psychischen Dialogs sowohl im privaten als auch später im öffentlichen Leben. Mit ihrer Hilfe können wir Entscheidungen treffen, eventuell bessere finden. Natürlich ist der Weg bis zu einer Entscheidung schwer zu verfolgen, denn ein Bild oder Gefühl aus der Kindheit bekommt erst Jahrzehnte später seine besondere Bedeutung.
Wir müssen die Zuversicht haben, dass das Gute seine Spuren hinterlässt.

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